Umweltsanierung
Anfang der 1990er Jahre lenkte das Erstarken der „grünen Bewegungen“ die Aufmerksamkeit der Fachwelt – und der Öffentlichkeit – auf Schäden an Umweltmedien, deren Ausbreitung weitere schwere Gefahren birgt. Solche Umweltschäden entstanden auch im Grundwasser und in den Böden. Ein Teil davon wurde durch zufällige Ereignisse – sogenannte Havarien – verursacht: eine Betriebsstörung, ein technischer Defekt. Leider entstand der Großteil dieser Verunreinigungen jedoch durch menschliche Nachlässigkeit oder sogar durch bewusstes Handeln. In diese letzte Kategorie fallen vergrabene Fässer mit Galvanikschlamm, Chemikalien, ölhaltige Schlämme... und die Beispiele ließen sich fortsetzen...
Die Beseitigung solcher Verunreinigungen erfordert einerseits technologisches Wissen, also die Kenntnis, wie sich derartige Stoffe aus dem Wasser oder aus dem festen Boden entfernen lassen. Andererseits sind für die Reinigungsarbeiten – für die Sanierung – spezielle Geräte und eine „spezielle“ Arbeitsweise nötig. Kennzeichnend für diese Arbeiten ist, dass die passende Technologie vorübergehend an einem Standort errichtet werden muss, an dem vielfach sogar die Grundinfrastruktur – Wasser, Strom, Straße – fehlt. Diese Technologie muss dann kürzer oder länger betrieben werden, bis der vorgeschriebene Reinigungszustand erreicht ist. Das können einige Monate, aber auch mehrere Jahre sein.
Unser Unternehmen, die Körte Környezettechnika Kft., sammelte bei der Behandlung industrieller Abwässer Erfahrungen, die sich bei der Umweltsanierung gut nutzen ließen. Wir errichteten Dutzende Kläranlagen für Galvanikbetriebe, Oberflächenbehandler, Maschinenfabriken und Chemiewerke, wobei sich die Möglichkeit bot, verschiedene Behandlungsverfahren zu entwickeln (im Labor- und gelegentlich im halbtechnischen Maßstab) und zu installieren. Als einer der ersten Marktteilnehmer in Ungarn erbrachten wir Betriebsführungsleistungen, indem wir die von uns gebauten Anlagen betrieben – auch das lieferte zahlreiche gut verwertbare Erkenntnisse für die Sanierungsarbeiten. Für die Arbeiten vor Ort – also temporär – stand bereits ein Gerätebestand zur Verfügung, der zu unserer Tätigkeit „mobile Schlammentwässerungsdienstleistung“ gehörte. Diese mussten selbstverständlich an die jeweilige Aufgabe angepasst werden, doch auch das stellte kein Problem dar, da wir über eigene Fertigungskapazitäten verfügen, die die erforderlichen Anlagen herstellen können.
All dies half unserem Unternehmen, bereits bei den ersten staatlich ausgeschriebenen Vergabeverfahren erfolgreich zu bieten und Aufträge zu gewinnen. Dazu zählten zum Beispiel:
- Reinigung des Grundwassers verlassener russischer Kasernen von Kohlenwasserstoffverunreinigungen,
- Beseitigung der Verunreinigung durch illegal in Flussauen abgelagerte Galvanikschlämme,
- Reinigung von mit Säureharz verunreinigtem Boden,
- Beseitigung der Umweltschäden eines stillgelegten Chemiewerks usw.
Wenn Sie mehr über diese oder unsere aktuell laufenden Arbeiten dieser Art erfahren oder ein Angebot für ein neues Projekt anfordern möchten, nehmen Sie über einen unserer Kontaktwege Verbindung mit uns auf.